Berlin
Industrie live erleben::
spannende Unternehmen,
attraktive Arbeitgeber, engagierte Ausbilder
Foto: Dirk Laessig

LANGE NACHT DER INDUSTRIE Berlin - 15. Mai 2013

33 Berliner Unternehmen begrüßten während der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE insgesamt 1.400 Gäste – unter ihnen interessierte Bürger, Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende und Studierende. Neu und spannend für die Teilnehmer waren neben der gezeigten Vielfalt der Branchen auch die vielen häufig noch unbekannten Karrieremöglichkeiten.

 

Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE soll neugierig machen, Vorurteile abbauen, ein wenig um Verständnis werben und Grenzen überwinden – vor allem die des Unbekannten. 

 

Neues entdecken konnten Interessierte Berliner am 15. Mai 2013 während der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE. 33 Unternehmen stellten sich der Öffentlichkeit vor, gewährten Zutritt zu ihren Hallen und Produktionsstätten und standen den Gästen bei Fragen Rede und Antwort. 

 

Forschung-Innovation-Industrie – an dieser Schnittstelle arbeitet das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut. Das „HHI“, das dieses Jahr erstmals teilnahm, demonstrierte was genau anwendungsorientierte Forschung heißt – von der Idee bis zum Prototyp.

  

„Konkrete Lösungen für Probleme und Bedarfe der Industrie im Bereich Telekommunikation und Bildverarbeitung, das ist unsere Spezialität,“ so Prof. Hans-Joachim Grallert, Leiter des Fraunhofer HHI. 

 

Neue Erkenntnisse gewannen auch die Besucher der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Was allgemeinhin als erste Adresse für Bus- und Bahnführer im öffentlichen Nahverkehr aussieht, entpuppt sich als hochtechnisiertes Unternehmen mit viel Bedarf an technischem Know-how und exzellent ausgebildeten Mitarbeitern. Die Gäste des BVG durften die Werkstatt besuchen, in der Züge repariert und gewartet werden und zu diesem Zweck auch teilweise mit Kränen bewegt werden. Im Anschluss bot der BVG in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit den Ausbildern und Fachleuten Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. 

 

Einen digitalen Blick auf die Industrie in Berlin ermöglichte Nokia Siemens Networks (NSN) in enger Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule. Der Spezialist für mobiles Breitband berichtete live von der Pressekonferenz am Veranstaltungstag und schickte mobile Reporter mit hochauflösenden Kameras und kompakter, mobiler Übertragungstechnik, die in einen Rucksack passt. So ausgerüstet berichteten die Reporter live von unterschiedlichen Touren und Unternehmen.  

 

Der RBB begleitete die Veranstaltung mit zwei Beiträgen in der Abendschau und stellte seinen Zuschauern den Facettenreichtum der Berliner Industrie vor – von NSN und LASERLINE bis hin zum Zementwerk Cemex in Rüdersdorf, dem das Magazin ZIBB einen eigenen Beitrag widmete. 

 

Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist ein gemeinsames Projekt des Netzwerkes Industriepolitik –einem Bündnis aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik. Die TU Berlin ermöglichte die Pressekonferenz und Kick-Off Veranstaltung im Lichthof. Darüber hinaus beteiligte sich die HTW aktiv an den Vor- und Nachbereitungen der Veranstaltung. Zum Kreis der Träger gehörten zudem Berlin Partner, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, IG BCE, IGM, IHK Berlin, Investitionsbank Berlin, UVB, VCI, VDMA und ZVEI.

 

Auch der intensiven Zusammenarbeit aller Beteiligten ist es zu verdanken, dass die LANGE NACHT DER INDUSTRIE auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg in Berlin wurde und mittlerweile auch international Aufmerksamkeit weckt. Je eine Delegationen aus Österreich und Schweden nahmen an der Veranstaltung teil und die „Stimme Russlands“ widmete der LNDI einen ausführlichen Beitrag.

Foto: Arne Vollstedt
Foto: Arne Vollstedt
Foto: Arne Vollstedt
Foto: Arne Vollstedt

 

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